Die Ortsmitte von Bad Alexandersbad ist nun komplett

Am 26. Juli 2019 feierten geladene Gäste den neu gestalteten Alexanderplatz, der die sanierte Ortsmitte des kleinsten Heilbades Bayerns komplettiert. Die Gestaltungselemente der Schlossterrassen wurden hier fortgesetzt. der neue Platz präsentiert das ALEXBAD und dessen Architektur ideal.

In ihrer Festrede lobte die Ministerin das Heilbad, das in Bayern zwar „das kleinste, aber mit Sicherheit auch das feinste ist“. Sie würdigte die Bad Alexandersbader, die gemeinsam Herausragendes
geschaffen hätten. Als für den ländlichen Raum zuständige Ministerin sei es ihr wichtig zu sehen, wie die Angebote ihrer Verwaltung vor Ort umgesetzt werden. Der Alexanderplatz sei ein Musterbeispiel für integrierte ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung. Bei den nächsten Projekten freue sie besonders das „Co-Cooking-Center“, das in einem leerstehenden Gasthof realisiert werden soll. Während sich die Gesellschaft immer mehr von der Lebensmittelproduktion entferne, solle es in dem neuen Zentrum um gesundes Essen, um Produkterzeugung, -weiterverarbeitung und -veredelung gehen. Dieser Stützpunkt für Kleinstunternehmer mit einer eigenen Idee passe wunderbar zur „Initiative Heimat-Unternehmen“ ihres Ministeriums. Kaniber versprach, Bad Alexandersbad auch bei den nächsten Projekten zu unterstützen.

Bürgermeister Peter Berek hatte eingangs betont, es werde „allerhöchste Zeit“ nach elf Jahren Planung und Bau nun den Alexanderplatz einzuweihen, „als erste große Baumaßnahme, die aus dem Dorferneuerungs- Topf finanziert wird“. Die Dorferneuerung habe Bad Alexandersbad befähigt, „einen neuen alten Weg einzuschlagen, der Tradition verpflichtet, doch immer für Neues bereit“. Dafür dankt er besonders Lothar Winkler vom ALE und der örtlichen Dorferneuerungs-Vorsitzenden Claudia Stich. Berek erwähnt auch, dass der „Ritt auf der finanziellen Rasierklinge“ nur habe gelingen können, weil man gemeinsam mit den übergeordneten Behörden eine Kombination von Fördergeldern aus sieben verschiedenen Töpfen realisieren konnte.

Mit ein paar kräftigen Gummihammer-Schlägen klopft Michaela Kaniber den letzten Stein ins Pflaster des Alexanderplatzes. Lothar Winkler, stellvertretender Leiter des Amts für ländliche Entwicklung (ALE) in Bamberg, und Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz aus Bayreuth hatten der bayerischen Landwirtschaftsministerin den gravierten Granitblock in die dafür vorgesehene Lücke gelegt.

Anschließend genossen die Gäste bei einem kühlen Getränk die wunderschöne Atmosphäre und machten es sich auf dem Alexanderplatz gemütlich.

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Rainer Maier, Frankenpost, Ausgabe Fichtelgebirge, Nr. 173, 27./28.07.2019